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Gefühle und was passiert, wenn man sie zulässt

Heute morgen dachte ich mir nach meinem letzten Eintrag "wofür eigentlich einen Blog? Außer dem, was ich als letztes schrieb beschäftigt mich in diesen Tagen eigentlich nichts weiter". Durch diesen Gedanken hat mir das Universum einen ganz fetten Strich gezogen: Eine meiner besten Freundinnen hat mich von Anfang an nur benutzt - Ihre Motivation für unsere Freundschaft war wohl, an meinen besten Freund näher heranzukommen. Dass sie auf ihn steht war jetzt nicht gerade ein Geheimnis, das konnte sie nicht wirklich gut verheimlichen. Aber scheinbar war ich nur ein Mittel zum Zweck. Das hat ihr aber auch nicht viel gebracht mit dieser Aktion. Ich weiß im Moment nicht, was ich fühlen soll. Ob ich enttäuscht und verletzt bin weil ich es wohl nicht wert bin, einfach nur so mit mir befreundet zu sein. Oder ob ich sauer sein soll, weil diese Motivation hinterhältig und gemein war.Das ist so klischeehaft. Traurig.

6.10.15 17:13, kommentieren

Pubertäre Verwirrung der Gefühle

Wie so gut jeder andere Teenager auch, leide ich unter der sehr bekannten pubertär bedingten Verwirrung meiner Gefühle... Jungs allgemein machen mich nervös. Ich bin mir nie wirklich im klaren darüber, wie sie über Mädchen (wie mich) denken. Und wie verhält man sich am Besten neutral? Ich merke, dass ich in Gegenwart von (oft attraktiven) Jungs meistens nicht mehr ganz ich selbst bin. Ich versuche stolzer und selbstbewusster zu wirken und das geht - natürlich - auch häufig sehr, sehr schief und endet in einer peinlichen Situation für mich. Als Mädchen möchte man Jungs auch immer beeindrucken! Also an alle Mädchen, die denken "ich nicht. Ich habe das nicht nötig mich finden sowieso alle toll": Nein! Kommt von eurem hohen Ross herunter und teilt euer riesen Ego mit Mädchen, die es nötiger haben als ihr! Und an alle Jungs: Habt Nachsicht! Viele Mädchen sind einfach etwas eingeschüchtert von eurer Adonis-ähnlichen Wirkung auf sie. Tja und dann... Was bei keinem Teenager-Mädchen in der Schulzeit fehlen darf: "Der Eine" Ich nenne ihn hier Matt, denn ich denke, dass ich, wenn ich schreibe, bestimmt des Öfteren über ihn schreiben werde. Matt ist für mich deshalb "Der Eine" (für jetzt eben), weil wir einfach bei so vielen Dingen auf einer Wellenlänge sind. Wir haben zu vielen Sachen ähnliche Ansichten und Meinungen. Auch decken sich unsere Interessen zum Teil - natürlich nicht überall aber darüber bin ich auch mehr als froh! Unser Kontakt fand bisher leider viel zu oft nur über Handy und Computer statt. Die einigen Male, die wir uns gesehen haben, waren nach meinem Bedürfnis leider viel zu wenig. Ich weiß auch gar nicht genau, was zwischen uns steht. Mir persönlich fehlt ganz einfach der Mut, um ihn zu fragen, ob wir uns treffen wollen. Ihm wahrscheinlich einfach die Interesse. Auch, wenn ich mir immer sage, dass ich ihn vergessen muss, weil er sich wirklich nur selten von sich aus bei mir meldet, fällt mir das wirklich schwer. Er hat mit seiner ganzen Erscheinung, mit seinem Gesamtpaket einfach solch tiefen Spuren in meinen Gedanken hinterlassen, dass es mir fast unmöglich ist, ihn in näherer Zukunft einfach so zu vergessen.

5.10.15 20:54, kommentieren

Gruselkabinett Zukunft

Gruselthema für alle Abiturienten, die sich über ihre Zukunft noch nicht ganz im Klaren sind: Was mache ich nach meinem Abitur, für das ich mir zwei Jahre den Arsch aufreiße? Ständig wird man gefragt "na, und wo studierst du nächstes Jahr?" und "Was willst du denn studieren? Man hat ja heutzutage so viele Möglichkeiten - wenn wir das früher alles hätten machen können." Ja ja... ganz toll! Aber es sind eindeutig zuuu viele Möglichkeiten! Obwohl mir das natürlich viele Türen zur Verfügung stellt. Ich weiß leider jedoch nicht, was mir liegt oder was mir als Beruf mein ganzes zukünftiges Leben Spaß machen würde. Wie komme ich jetzt auf die eine richtige von diesen vielen, vielen Türen oder wenigstens einige zur Auswahl?

1 Kommentar 2.10.15 23:24, kommentieren

Wer will ich sein?

Ich habe mir da eine Frage gestellt: Wer will ich eigentlich sein? Wenn ich mich umschaue, gibt es da eigentlich keinen, dessen Leben ich gerne haben möchte. Aber um diese Frage für mich beantworten zu können, müsste ich doch erstmal wissen wer ich bin, oder nicht? Also: Wer bin ich? "You are what you love, not who loves you" heißt es in einem Song. Nur kann ich mir das nicht sehr zu Herzen nehme, weil ich noch nicht geliebt habe. Also ich habe es geglaubt, aber im Nachhinein ist mir klar, dass das keine Liebe war. Nicht von meiner Seite aus. Und meine Freunde... tja. Sind sie noch meine Freunde? Sie meinen ich hätte mich sehr verändert. Wäre distanziert und unnahbar. Ich persönlich konnte das nicht so feststellen. Ganz im Gegenteil: Ich wünschte, ich hätte mich verändert!

7.4.15 17:30, kommentieren

Also mich hat es total erwischt... Schrecklich, was da zur Zeit so rumwandert. Überall wo man hinhört nur Krankheiten überall. An euch, die das hier lesen und vielleicht auch krank sind: ganz viele Vitamine zu euch nehmen und ganz wichtig: INGWER!! Ist verdammt widerlich, ich weis. Aber es gibt nichts, das so effektiv ist. Liebe Grüße

1 Kommentar 11.2.15 12:10, kommentieren

Habt ihr mal die Menschen, die um euch herum sind beobachtet? Ich meine Leute, die ihr nicht kennt. In öffentlichen Verkehrsmitteln oder einfach so auf der Straße. Macht das mal! Es ist total interessant, was man in den verschiedenen Gesichtern und Verhaltensweisen so alles entdecken kann. Auffallend ist unter Anderem wie viele versteckte Unsicherheiten man so sieht. Menschen, die auf den ersten Blick selbstbewusst und selbstsicher wirken, passen sich eigentlich nur der breiten Masse an. Typisch dafür ist zum Beispiel die verschiedenen Modetrends. Wer fühlt sich in dem, was er trägt wirklich immer wohl? Vieles trägt man doch nur weil es eben gerade "angesagt" ist und um sich dem Strom anzupassen, dass man bloß nicht auffällt. Jetzt mal ehrlich... Ist es wirklich so wichtig wie man sich kleidet? Ich will damit jetzt auf gar keinen Fall sagen, dass die inneren Werte das Wichtigste ist, denn das ist natürlich auch Bullshit. ABER nur, weil man nicht jeden Modetrend mitmacht ist man doch nicht gleich ein Außenseiter. Es gibt auch andere Möglichkeiten, sich zu kleiden. Es muss nicht immer alles von H&M sein. Ich denke, dass sich das viele nicht trauen. Und viele "angesagten" Kids sind bestimmt nicht mehr so eingenommen von sich wenn sie das tragen würden, worauf sie lust haben oder was ihnen gefällt. Denn dann würden sie ja - passt auf - aus der Reihe tanzen... und das will man ja nicht. Heutzutage sollen ja alle gleich sein und gleich aussehen! Was attraktiv ist, wird ja auch durch zeitweilige Trends bestimmt. Und wenn man dann nicht dem "angesagtem" Typ entspricht, hat man... ziemlich schlechte Karten. Denn niemand steht auf jemanden, der nicht den Trends entspricht und die Trends nicht mitmacht. Traurig die heutige Gesellschaft!

1 Kommentar 23.1.15 16:28, kommentieren

Es gibt einfach solche ganz bestimmte Tage. An diesen ist man einfach von jeder Person genervt. Da kommen dann häufig mehrere Dinge zusammen und dann hat man wahrscheinlich noch Freunde mit einem recht schwierigen Charakter. Daran hat man sich zwar schon gewöhnt oder gelernt damit umzugehen. Aber an diesen speziellen Tagen steht das einem einfach bis zum Hals. Bin ich damit alleine?

3 Kommentare 20.1.15 17:40, kommentieren

So, here i go again. Nach längerer Pause melde ich mich nun wieder zurück. Ob es mir besser geht? Nun ja... zuerst dachte ich das, ja. Ich habe eine Reise gemacht, die mich sehr viel Überwindung gekostet hat. Daraus habe ich neuen Mut und neue Kraft gewonnen und auch einiges gelernt. Als ich dann wieder zurück war, war diese ganze Problematik zuerst besser. Aber wie ich mir schon denken konnte, würde es nicht sehr lange dauern, bis das wieder zurück kommt. Da will ich einfach nur einen gemütlichen Abend mit meinen Freunden verbringen... aber mir muss ja natürlich die ganze Zeit schlecht sein. Auch jetzt noch danach. In der Schule oder sonst irgendwo in der Öffentlichkeit ist das ja in irgendeiner Weise fast noch nachvollziehbar und verständlich. Aber wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin?! Da gibt es nun wirklich keinen Grund Angst zu haben oder sich nicht wohl zu fühlen... Außerdem weis ich ja mittlerweile, dass ich doch gar nicht so hässlich bin, wie ich immer dachte. Diese Einsicht hat mir auch geholfen. Aber anscheinend war das nicht stark genug. Wie komme ich da nur wieder raus?

1 Kommentar 18.1.15 14:14, kommentieren

Ich korrigiere: Es ist nicht nur wichtig, wie man nach außen wirkt. Sondern auch Sex zählt. Alles dreht sich um Sex! Egal wie alt man ist. Sex ist das A und O. Eine häufig gestellte Frage unter Jugendlichen: "Bist du noch Jungfrau?" Aber mal ehrlich... Was sagt das über einen aus? Und was ist der Unterschied wenn man schon mit 15 Sex hatte oder erst mit 25? Entscheidet das über irgendetwas? Liege ich da total daneben oder ist das außerdem etwas sehr intimes und privates, was man eigentlich nicht überall herum erzählt?

1 Kommentar 23.11.14 12:25, kommentieren

Wow! Meine Eltern schaffen es wirklich schon, sich bei jeder Kleinigkeit in die Haare zu kriegen! Und das Beste daran: es ist wirklich TOTAL egal, was es ist - immer bin ich daran schuld! "Siehst du, jetzt streiten wir uns wieder wegen dir". Bin ich daran schuld, dass sie nicht mehr miteinander reden können?! Oder dass sie auch kaum noch zusammen leben können, geschweige denn lieben... mir wird hier eine Ehe vorgespielt, kein Wunder dass ich so verkorkst bin was Gefühle und Liebe anbelangt. Hinzu kommt mein schönes Problem, dass mir ja ständig schlecht ist. Das macht es nicht gerade einfach, jemanden kennen zu lernen. Meine Geduld hat so langsam ihren Zenit erreicht. Lange schaffe ich das nicht mehr. Die Ungewissheit macht es unerträglich.

1 Kommentar 21.11.14 23:19, kommentieren

Manchmal möchte man sich als Teenager einfach nur verstecken. Die Realität wird so langsam unerträglich! In der Schule ist der äußere Eindruck alles. In einer Umgebung, in der alle gleichzeitig Richter und Geschworene sind, kann man nur überleben, wenn man irgendwie seine Selbstsicherheit behauptet. Aber wie soll das denn bitte gehen, wenn man so GAR nicht selbstsicher und selbstbewusst ist? Aber eigentlich wirkt es fast so, als wäre kaum Jemand selbstbewusst. Die spielen das alles nur! Kaum Einer sieht aus, als würde er zu 100% dahinter stehen wofür er "steht". Kann man sich so wohl fühlen? Und der beste Tipp überhaupt: Sei ein kaltes, herzloses Monster ohne großartige Gefühle wenn du etwas erreichen möchtest! Das erspart einem eine MENGE Probleme! Denn je näher man etwas an sich heran lässt, desto stärker kann es einen verletzen und beschäftigen.

1 Kommentar 21.11.14 18:07, kommentieren

Natürlich gibt es noch etwas, über das man sich so liebend gerne Aufregt: Der Lehrplan für die Abiturienten. Ja ja, ich weis... Das Abitur ist kein Zuckerschlecken und bekommt man nicht einfach so hinterher geschmissen bla bla. Kann man nicht dennoch Rücksicht nehmen auf die Schüler? Dieser Lehrplan ist für jemanden konzipiert, der total de-sozialisiert ist und somit keine Freunde und Hobbies hat. Dieser Jemand schafft es somit zeitlich auch problemlos alle Hausaufgaben zu machen, die man JEDEN Tag in riesigen Mengen aufbekommt. Derjenige kann natürlich dann auch problemlos und mit Leichtigkeit auf jede Arbeit lernen. Und dieser Jemand muss auch nicht schon um 6.30 Uhr mit der Bahn oder mit dem Bus fahren, um pünktlich in der Schule zu sein. Er braucht auch keine Stunde wieder zurück nach Hause, nein, er hat einen Schul- und Heimweg von gerade mal fünf oder zehn Minuten. Jetzt mal ehrlich... Muss man wirklich annähernd ein solches Leben führen, um ein gutes Abitur zu erhalten? Wo bleibt denn da mal Zeit, um sich wenigstens mal ganz kurz auszuruhen? Das macht einen doch nur kaputt...

1 Kommentar 20.11.14 21:48, kommentieren

Nach einer kleinen Auseinandersetzung mit meiner Dose Coconut Water, habe ich nun endlich gewonnen. Der klügere gibt nach" ist gar nicht so unpassend denke ich. Ich habe mich gerade gefragt, ob ich eigentlich die einzige Jugendlich bin, die ihre Eltern erziehen muss. Meine Eltern sind leider nicht einmal in der Lage ein Gespräch zu beenden, ohne dass die Stimmung danach total im Keller ist. Ist es meine Pflicht dazwischen zu gehen und den Konflikt versuchen zu lösen? Oder sollte ich abwarten? Es ist doch ganz normal, dass mir das nah geht. Sie sind immerhin meine Eltern.

1 Kommentar 20.11.14 20:45, kommentieren

Weiter im Text... Ich bin derzeit ziemlich müde, die zu sein, die ich bin. Die Suche nach der Ursache meiner Probleme verwirrt mich nur noch mehr. Ich weis nicht. Ist es einfach nur Nervosität, unter Menschen zu sein? Oder gesellschaftlicher Druck? Oder einfach nur Unterbewusst ohne jeglichen erklärbaren Grund? Aus vielen vielen Online Foren lässt sich herauslesen, dass ich damit definitiv nicht alleine bin. Aber bis jetzt hat mich dieses Wissen nicht sehr viel weiter gebracht. Einfach mit Jemandem darüber zu sprechen auch nicht wirklich, denn wenn man nicht selbst das Problem hat oder hatte, kann man sich das nicht vorstellen. Von außen betrachtet ist das ja kein großes Ding. Aber genau euch kann ich sagen: Das ist NICHT so einfach. Und sich einzureden, dass einem gar nicht schlecht ist, sondern das nur eine Einbildung ist, macht es auch nicht besser! Tief ein- und ausatmen macht es nur schlimmer. Einen anstarren ist sehr unangenehm. Und das regelmäßige abfragen, ob es einem besser geht, ist auch nicht wirklich hilfreich. Bis jetzt ist mir noch nichts untergekommen, das meine Situation in irgendeiner Weise verbessert hat. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Jedoch ist sie bei mir schon ganz knapp am Abgrund.

1 Kommentar 20.11.14 17:24, kommentieren

AWKWARD.

Es gibt wohl keine süßere Unschuld als unsere sanfte Sünde. Im Wahnsinn und Schmutz dieser traurigen, irdischen Kulisse. Was zur Hölle mache ich hier?! Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, ehe er selbst zum Monster wird? Zuerst wird das Skelett geschaffen. Anschließend wird das Fleisch an die Knochen gebracht. Und zu guter Letzt gelangen wir zur Seele. Und diese Seele will Rache. Nun ja... Als Rache kann man das jetzt auch nicht bezeichnen. Aber naja. Von seiner eigentlich "besten Freundin" von einem Tag auf den Anderen nicht mehr als diese gesehen zu werden ist... wie soll ich sagen... ziemlich blöd. Dazu ein Anderes Mal mehr. Ich bin gespannt, wie sich das hoffentlich regelmäßige Schreiben auf meine Probleme auswirkt. Ob es Jemand liest, oder nicht. Das ist nicht wichtig. Gute Nacht.

18.11.14 22:03, kommentieren